Kurz erklärt: Biostimulatoren regen die körpereigene Kollagenbildung an, statt nur aufzufüllen. Die wichtigsten Vertreter: Sculptra (Poly-L-Milchsäure, flächiger Volumenaufbau), PCL-Fäden (mechanisches Lifting plus Kollagenanregung) und Polynukleotide (regenerative Hautverbesserung). In Düsseldorf kombiniert Dr. med. Selma Uygun diese Verfahren je nach Ziel.
Das Wichtigste in Kürze
- Biostimulatoren regen körpereigenes Kollagen an – langlebige, natürliche Ergebnisse.
- Sculptra: flächiger Volumenaufbau über Poly-L-Milchsäure.
- PCL-Fäden: mechanisches Lifting plus Kollagenanregung.
- Polynukleotide: regenerative Verbesserung von Feuchtigkeit und Hautqualität.
- Die Verfahren ergänzen sich in einem ganzheitlichen Konzept.
Was Biostimulatoren von Fillern unterscheidet
Klassische Filler bringen Volumen direkt ein. Biostimulatoren wirken anders: Sie regen die Haut an, selbst Kollagen zu bilden. Das Ergebnis baut sich über Wochen auf, wirkt besonders natürlich und hält lange. Die drei wichtigsten Biostimulator-Ansätze unterscheiden sich in der Art, wie sie diesen Effekt erzielen.
Sculptra – flächiger Volumenaufbau
Sculptra (Poly-L-Milchsäure) ist der Klassiker für den großflächigen, natürlichen Volumenaufbau – im Gesicht ebenso wie an Körperarealen. Es eignet sich besonders, wenn über die Zeit Volumen und Festigkeit zurückgewonnen werden sollen. Haltbarkeit: bis zu zwei Jahre.
PCL-Fäden – Lifting plus Kollagen
PCL-Fäden kombinieren zwei Effekte: Sie heben das Gewebe mechanisch an und regen gleichzeitig über das Material Polycaprolacton die Kollagenbildung an. Sie eignen sich, wenn neben der Hautqualität auch eine straffende, anhebende Wirkung gewünscht ist – etwa an Jawline oder Mittelgesicht.
Polynukleotide – regenerative Hautverbesserung
Polynukleotide (oft als „Lachs-DNA“ bezeichnet) zielen weniger auf Volumen als auf Hautqualität: Feuchtigkeit, Elastizität, Mikrozirkulation und Regeneration. Sie sind ideal bei feinen Fältchen, Augenringen und dünner, müder Haut – und ergänzen die anderen Biostimulatoren.
Wie die Verfahren zusammenspielen
In einem ganzheitlichen Konzept werden Biostimulatoren oft kombiniert: Sculptra für die Grundstruktur, Fäden für die Anhebung, Polynukleotide oder Exosomen für die Hautqualität. Welche Kombination zu Ihnen passt, hängt von Hautzustand und Ziel ab – das plant Dr. med. Selma Uygun in Düsseldorf individuell.
Häufige Fragen zu Biostimulatoren in Düsseldorf
Was ist ein Biostimulator?
Ein Wirkstoff oder Verfahren, das die körpereigene Kollagenbildung anregt, statt nur Volumen aufzufüllen. Das Ergebnis ist natürlich und langlebig.
Was ist der Unterschied zwischen Sculptra und PCL-Fäden?
Sculptra baut flächig Volumen über Kollagen auf. PCL-Fäden heben das Gewebe zusätzlich mechanisch an und regen ebenfalls Kollagen an.
Wofür sind Polynukleotide gut?
Für die Hautqualität: Feuchtigkeit, Elastizität, Regeneration. Sie eignen sich bei feinen Fältchen, Augenringen und müder Haut.
Kann man die Verfahren kombinieren?
Ja, das ist häufig sinnvoll. In einem ganzheitlichen Konzept ergänzen sie sich – die Auswahl erfolgt individuell.
Über die Autorin
Dr. med. Selma Uygun ist Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und führt in Düsseldorf-Carlstadt eine Praxis für holistische Körperästhetik. Als HNO-Ärztin verbindet sie fundiertes anatomisches Wissen aus der Chirurgie mit ästhetischer Medizin – mit dem Anspruch auf natürliche Ergebnisse.
Quellen & weiterführende Informationen
- Eigene Praxisangaben Dr. med. Selma Uygun, Düsseldorf.
- Fachinformationen zu Poly-L-Milchsäure, Polycaprolacton und Polynukleotiden.
Biostimulatoren-Beratung in Düsseldorf
Sculptra, Fäden oder Polynukleotide? Dr. med. Selma Uygun stellt in Düsseldorf ein individuelles, ganzheitliches Konzept für Sie zusammen.
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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder vor einer Behandlung wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

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